Monday, February 27, 2017

Bat Withour Wings, Chor Yuen, 2017

Ein Film aus der Abenddämmerung der Shaw Studios. Die martial world ist müde geworden. Die Nebelmaschine funktioniert noch, der Kostümfundus ist reichhaltiger denn je, aber irgendwie ist klar, dass viel mehr als noch ein paar weitere Rekombinationen der gut abgehangenen Motive nicht mehr drin sein wird. Die Kulissen sind liebevoll aber noch deutlicher als ein paar Jahre explizit vorher als Kulisse gestaltet. Die Handlung ist konfus, aber auch auf sonderbare Weise zombiefiziert. Die bad guys verwenden Leichen als props, Köpfe und Gliedmaße lösen sich vom Körper. Eine leicht derangiert anmutende Rehstatue verschafft Einlass zum Höhlengewölbe, in dem der Film den Verstand verliert. Die schon vorher prekären Grenzen zwischen dem lebenden Menschen und seinen unterschiedlichen Ab- und Nachbildern verschwimmen endgültig, eine flügellose Fledermaus glaubt fliegen zu können, ihr Helfer lacht sich buchstäblich tot.

Friday, February 24, 2017

Mambo Girl, Yi Wen, 1957

Ein Film, in dem ein Mädchen, um ihre Schwester aufzuheitern, erst eine Katze, dann eine Ente, und dann auch noch ein Hundewelpen nachahmt, kann kaum etwas anderes sein als ein Meisterwerk. Mambo Girl ist zweifellos ein solches. Ein Film über einen dance craze, ein Film als dance craze. Die Tanzszenen dauern meist viele Minuten, meist sieht man da ein gutes Dutzend junger Leute elektrisiert im Takt wippen, nicht wirklich enthemmt, eher so, als würden sie an sich selbst eine Fähigkeit entdecken, die sie vorher noch nicht kannten, und von der sie deshalb nicht genug bekommen können. Wieder und wieder: let's mambo. In der letzten Tanzszene beginnt der Film zu delirieren, aber auch das auf rührend vorsichtige Art: Einige der Mädchen ziehen Spielzeugartikel (mechanische Hunde, Bauchrednerpuppen etc) aus ihren Taschen und lassen diese ebenfalls mittanzen, ein Mädchen gibt ihrem boyfriend im Takt Ohrfeigen, ein Junge macht einer Puppe im Matrosenkleid Avancen.
Abseits des Tanzes geht es in Mambo Girl um eine junge Frau (Grace Chang!), die erfährt, dass sie als Kind adoptiert wurde. Das daraus resultierende Melodram führt zu familiären und schulischen Konflikten und eröffnet außerdem ein soziales Panorama, aber im Kern entfaltet es sich im Innern der Hauptfigur, der auf einen Schlag alle Selbstverständlichkeiten abhanden gekommen sind. Toll eine Nachtszene, in der sie ihr Elternhaus, das nicht mehr wirklich Elternhaus ist, durchwandert, verloren, ziellos, von Schatten umfangen, und doch mit einer sturen Grazie, der man die Tänzerin ansieht. Sie steigt dann nach oben aufs Hochhausdach, wo ein wunderschöner metaphysischer Moment auf sie wartet.

Tuesday, February 14, 2017

King Drummer, Umetsugu Inoue, 1967

Thunderbolt trommelt, wo auch immer es etwas zu Trommeln gibt. Wenn irgendwo eine Blechbüchste herumsteht, wird getrommelt, im Gefängnis selbst noch trommelt er auf den Gitterstäben herum. Thunderbolt wird von einer Musikproduzentin entdeckt, die einen Nachfolger für einen anderen, abtrünnig gewordenen Spitzentrommler sucht. Dieser andere, Golden Arms Charlie, ist eher so der hinterhältige Trommler, wenn er hinter den Trommeln sitzt, grinst er verschmitzt und ein wenig verschlagen. Thunderbolt dagegen kennt beim Trommeln kein Kalkül, er trommelt frisch drauflos, bei seinem ersten Showauftritt trommelt er eine Tänzerin, deren Bewegungen er eigentlich nur flott untermalen soll, in eine Ekstase. Die Montage verschaltete seinen irren Blick, seinen Trommelschlag und ihren Körper zu einem Erregungszusammenhang, der den anwesenden Produzenten die Haare zu Berge stehen lässt.

In der Nacht vor dem großen Trommelduell hetzt Golden Arms Schläger auf Thunderbolt, die ihm eine Hand zertrümmern. Dann beginnt der Wettkampf. Auf einer Bühne sind zwei Podeste errichtet, auf denen jeweils ein Schlagzeugset steht, hinter denen dann jeweils ein Trommler sitzt. Abwechselnd geben sie eruptive Schlagzeugsoli zum besten. Gerade als es danach ausschaut, dass Thunderbolt verliert, gelingt ihm ein Coup: Seine kaputte Hand lässt den drumstick fallen, greift zum Mikrofon und stimmt eine beschwingte Melodie an: "I'm a jazz drummer, a crazy drummer. Forget your hatred, fight for your freedom". Golden Arms antwortet darauf mit einem noch verbisseneren Trommelgedonner, aber natürlich ist die Sache entschieden.

Daneben zwei, drei, vier locker skizzierte Melodramen. Thunderbolts Bruder ist Komponist, aber ihre Mutter hasst Musik, steht in der Küche und schimpft. "Musik ist nicht nutzlos" meint der Bruder verbissen. Lily Ho verführt Thunderbolt zunächst mit einem einzigen Blick übers Treppengeländer hinweg, glaubt dann aber, dass sie eine Nebenbuhlerin hat. Angela Yu schleppt Thunderbolt ebenfalls ab, haucht ihm dann aber am nächsten Morgen zu: zwischen uns ist nichts passiert, ich weiß, dass Du eine andere liebst, hier hast Du einen Orangensaft.

Thursday, February 09, 2017

The Hong Kong Tycoon, Tang Shu Shuen, 1979

Auf Youtube gefunden: der vierte und letzte Film von Tang Shu Shuen, die 1969 mit The Arch den ersten modernistischen Kunstfilm Hongkongs gedreht hatte; zehn Jahre später, als um sie herum gerade die Neue Welle losbricht, versucht sie mit einem reichlich sonderbaren satirischen Sozialdrama den Mainstream zu erobern. The Hongkong Tycoon beginnt als working-class-Slapstick-Farce um zwei tumbe Herumtreiber, die von Job zu Job stolpern - und endet, nachdem der tumbere der beiden durch eine Reihe glücklicher Fügungen (unter anderem einen neuen Vornamen - Henry - und Schuhen mit Absätzen, die ihn um fünf Zentimeter wachsen lassen) zum Millionär aufsteigt, als Yuppie-soap: der frisch gebackene Tycoon muss gleich mehrere Liebschaften jonglieren, das Geschäft (=die Korruption) läuft nebenbei mit.

Der Film durchquert eher als besetzt nicht nur mehrere Genres, sondern auch diverse Milieus und Stimmungen - Slacken am Strassenrand, Auseinandersetzungen mit den Eltern, die brav einen kleinen Laden betreiben, ein neugierig-unbeholfenes erstes Date auf einer Baustelle, später dann Golfspielen mit den Bossen, Eifersüchteleien im Bürobetrieb. Alles fein gearbeitete Miniaturen, die sich gegeneinander tendenziell abdichten. Es gibt eine Entwicklung, die sich durch das alles hindurch fortsetzt, aber sie ist eher etwas, das den Figuren (und dem Film) zustößt, als etwas, das sie (und der Film) anstoßen würden. Mehr als an seinem Plot scheint The Hong Kong Tycoon daran interessiert, Sammlungen anzulegen.

Saturday, February 04, 2017

West Chamber, Yueh Feng, 1965

Ein Film, der es sich nur ganz selten erlaubt, aus der Fassung zu geraten - einmal passiert das, wenn ein Kriegsherr vor dem Tor steht und eine Kamerafahrt gleich Dutzende wuselnde Statisten überfliegt, ein andermal, wenn eine der Hauptfiguren über eine Mauer zu klettern versucht; solch eine physikalische Überschreitung ist nicht vorgesehen in West Chamber.

Ein Film, der sich selbst fast durchweg in einen Innenhof einschließt. Dort jagen zu Beginn ein Gelehrter und eine Hofdame (beide gemäß der Huangmei-Tradition von Frauen verkörpert) tänzelnd Schmetterlingen hinterher, doch schon bald muss sich der Gelehrte in die Westliche Kammer zurückziehen, die Hofdame wohnt nebenan - nah genug, dass sie ihm etwas vorsingen kann, und doch unerreichbar. Dafür sorgt die Mutter der Dame, die dem Gelehrten ihre Tochter nicht zur Frau geben möchte, obwohl er eine Heldentat vollbringt. Stattdessen erklärt sie die beiden Liebenden kurzerhand zu Geschwistern. Sie hat die Definitionsmacht. Also zergehen beide bis kurz vor Schluss in unerfüllter Sehnsucht, gehen immer dieselben Schritte in immer denselben Räumen (nachvollzogen von immer denselben Kamerabewegungen), singen nich immer dieselben, aber auch nie so recht voneinander verschiedene Lieder. Und wenn nicht sie singen, singt ein Chor auf der Tonspur. Mindestens einmal greift eine der Figuren ein Lied des Chors auf, die Melodien sind allgegenwärtig, aber allgegenwärtig eben als Medium der Einschließung. Zum Medium der Liebe und letztlich der Befreiung werden einerseits Briefe, andererseits eine Dienerin, die wendig zwischen ihnen hin und her eilt, dabei nicht nur Briefe verteilt, sondern auch in ihrer körperlichen, mimischen wie gestischen Flexibilität die Liebeskommunikation aufspeichert, in Schwung hält.

Tuesday, January 31, 2017

Victory, Maurice Tourneur, 1919

In complete, impregnable solitude möchte Axel Heyst leben. Er sitzt auf seiner Veranda, streichelt den cat companion, den alleine er bei sich wissen möchte, und liest: "Perfect isolation means perfect peace. This is the reward of the man who goes through life as a spectator, an observer only, steadfastly refusing to take part in any action which may react to destroy his peace. Such a man must prepare for a life of invulnerable solitude and loneliness." Das ist das Ideal, das Heyst ausgetrieben werden muss: Einsamkeit als eine abstrakte, inhaltsleere Idee. Stattdessen muss er Töten und Lieben lernen.

Ein wunderbarer Film (nach Joseph Conrad) jenseits aller Erzählökonomie: Er konstruiert erst ein durch und durch künstliches Hindernis, das dann mit unwahrscheinlichem, chaotischem Aufwand überwunden werden muss. Eigentlich reicht schon ein einziger Blick auf eine alleingelassene Geigenspielerin, um Heyst wieder in die Welt zu ziehen. Er nimmt sie mit zu sich auf die Veranda, weiß dort aber nichts mit ihr anzufangen, was sie zur Weißglut treibt. Anderswo bricht die Hölle los, jede Menge finsterer Gestalten - unter anderem Lon Chaney und ein Typ, der einem die Wirbelsäule durchbricht als wäre sie ein Streichholz - machen sich auf den Weg. Heyst, der vom hochgewachsenen Jack Holt gespielt wird, schaut derweil in seinem weißen Anzug aus wie ein tumber, alteuropäischer Fels in der kolonialabenteuerlich-exotistischen Brandung. Mit Frauen, die ihre Wunden am Oberarm kurzerhand selbst lecken, als wären sie Katzen, kommt er nicht klar. Er bleibt lange stur. Aber irgendwann, spätestens wenn dann auch noch ein Vulkan ausbricht, ist er weichgeklopft. "Something has indeed happened to Heyst. He was no longer the slave of an idea, but a man, free to slay and die for a woman."

Tuesday, January 24, 2017

Listen 2016

best german releases

1. The Assassin (Hou Hsiao Hsien)
2. L'avenir (Mia Hansen-Love)
3. Right Now, Wrong Then (Hong Sang-soo)
4. Cemetery of Splendour (Apichatpong Weerasethakul)
5. Rudolf Thome - Überall Blumen (Serpil Turhan)
6. 13 Hours (Michael Bay)
7. Bahubali: The Beginning (S. S. Rajamouli)
8. The Hateful Eight (Quentin Tarantino)
9. Miss Hokusai (Keiichi Hara)
10. Salt and Fire (Werner Herzog)
11. Love & Friendship (Whit Stillman)
12. Results (Andrew Bujalski)
13. Die Geträumten (Ruth Beckermann)
14. Sully (Clint Eastwood)

expanded list
best new films seen in 2016

monthly lists saved from facebook

1/16

1. SPL 2: A Time for Consequences, Cheang Pou Soi, 2015
2. L'enfance nue, Maurice Pialat, 1968
3. Blue Angel Cafe, Joe d'Amato, 1989
4. On Dangerous Ground, Nicholas Ray, 1951
5. Das Millionengrab, Thomas Oberlies / Sebastian Natto, 2014
6. Rheingold, Niklaus Schilling, 1978
7. Vivacious Lady, George Stevens, 1938
8. The Sandwich Man, Hou Hsiao Hsien, 1983
9. Amarilly of Clothes-Line Alley, Marshall Neilan, 1918
10. Der Westen leuchtet!, Niklaus Schilling, 1982
11. Stella Maris, Marshall Neilan, 1918
12. UNK, Macoto Tezuka, 1979
13. The Green, Green Grass of Home, Hou Hsiao Hsien, 1983
14. Sobibor, 14 octobre 1943, 16 heures, Claude Lanzmann, 2001
15. Die Spalte, Gustav Ehmck, 1972
16. Goshiki no shinshi / Cash Calls Hell, Hideo Gosha, 1966
17. Von Liebe ganz zu schweigen, Michael Bückner, 1978
18. Selbstschüsse, Lutz Mommartz, 1967
19. Die Treppe, Lutz Mommartz, 1967
20. Creed, Ryan Coogler, 2015
21. City of Jade, Midi Z, 2016

termite pleasures

La mala ordina, Fernando di Leo, 1972
The Lady Confesses, Sam Newfield, 1945
The Mole Song: Undercover Agent Reiji, Takashi Miike, 2013
Der Meineidbauer, Leopold Hanisch, 1941
Unfaithfully Yours, Preston Sturges, 1948
Million Dollar Mystery, Richard Fleischer, 1987
Spotlight, Tom McCarthy, 2015
Dope, Rick Famuyiwa, 2015
Eyecatch Junction, Takashi Miike, 1991
Markeneier, Lutz Mommartz, 1967

known pleasures

Hou Hsiao Hsien: The Boys from Fengkuei, Summer at Grandpa's, A Time to Live and a Time to Die, Dust in the Wind, Daughter of the Nile, A City of Sadness, Flowers of Shanghai
Allan Dwan: Up in Mabel's Room, Brewster's Millions, The Inside Story
Hörig bis zur letzten Sünde (Hans Billian)

subject for further research

Havarie, Philip Scheffner, 2016
Zero Hour, Lee Man-hui, 1972
carnal pleasures
Paris erotika, Jose Benazeraf, 1963
Malgre la nuit, Philippe Grandrieux, 2015

das gehirn gibt auf

Cute Girl, Hou Hsiao Hsien, 1980
...und noch nicht sechzehn, Peter Baumgartner, 1968
Back to the Woods, Jack White, 1937

nein

Anomalisa, Charlie Kaufman, 2015
Kopfstand Madam!, Christian Rischert, 1966
Red Hunter: Prelude to Kill, Takashi Miike, 1991
Crazy Horse de Paris, Alain Bernadin, 1977
Der letzte Mann, Harald Braun, 1955
Auf Einmal, Asli Özge, 2016
Die blinde Kuh, Niklaus Schilling, 1996
Nachtschatten, Niklaus Schilling, 1972

nein nein nein
Mädchen beim Frauenarzt, Ernst Hofbauer, 1971

2/16

1. A Lullaby to the Sorrowful Mystery, Lav Diaz, 2016
2. Adventures of Electric Rod Boy, Shinya Tsukamoto, 1987
3. The Assassin, Hou Hsiao Hsien, 2015
4. From the Notebook of..., Robert Beavers, 1972
5. Creepy, Kiyoshi Kurosawa, 2016
6. Solitude of One Divided by 880000, Sogo Ishii, 1978
7. L'avenir, Mia Hansen-Love, 2016
8. Der zynische Körper, Heinz Emigholz, 1991
9. Tokyo Cabbageman K,, Akira Ogata, 1980
10. Moonbuggy, Kidlat Tahimik, 1982
11. Hijiri terorizumu / Saint Terrorism, Masashi Yamamoto, 1980
12. A Quiet Passion, Terence Davies, 2016
13. From What Is Before, Lav Diaz, 2014
14. The Shooter, Ted Kotcheff, 1995
15. Rudolf Thome Überall Blumen, Serpil Turhan, 2016
16. Quiz Show, Robert Redford, 1994
17. The Hateful Eight, Quentin Tarantino, 2015
18. Chi-Ray, Spike Lee, 2015
19. Short Stay, Ted Fendt, 2016
20. Starting Point, Lee Man-hui, 1967
21. Tamako in Moratorium, Nobuhiro Yamashita, 2013
22. Results, Andrew Bujalski, 2015
23. Ta'ang, Wang Bing, 2016

termite pleasures

Verfluchte Liebe Deutscher Film, Dominik Graf, Johannes Sievert, 2016
The Revolution Won't Be Televised, Rama Thiaw, 2016
Klammer auf Klammer zu, Hellmuth Costard, 1966
Happiness Avenue, Katsuyuki Hirano, 1986
Jimmy Orpheus, Roland Klick, 1966
Midnight Special, Jeff Nichols, 2016
I Am Sono Sion!, Sion Sono, 1985
Wednesday 04:45, Alexis Alexiou, 2015
Three's a Crowd, Harry Langdon, 1927
Zeugin aus der Hölle, Zivorad Mitrovic, 1966
Das Leben kann so schön sein, Rolf Hansen, 1938

known pleasures

Allan Dwan: Getting Gertie's Garter, Abroad With Two Yanks, Rendezvous With Annie
Hou Hsiao Hsien: Goodbye South Goodbye, Cafe Lumiere, Millenium Mambo, Three Times, Flight of the Red Balloon
Martin Scorsese: The Color of Money, Gangs of New York
Wer nimmt die Liebe ernst? Erich Engel, 1931
The Fabulous Baker Boys, Steve Kloves, 1989
Subject for further research
Kate Plays Christine, Robert Greene, 2016
Lange Beine, lange Finger, Alfred Vohrer, 1966

Das Gehirn gibt auf

Frauen in Deutschland, Peter Otto, 1966
Zeichen und Wunder, Niklaus Schilling, 1982
Graf Bobby, der Schrecken des Wilden Westens, Paul Martin, 1966

Tristesse

Der Preis der Freiheit, Egon Monk, 1966
The Bell Tower, Yang Ju-nam, 1958
Zero Woman: Final Mission, Koji Enokido, 1995
Towarisch Berlin, Roman Karmen, 1969
I Am Nero, Rafi Pitts, 2016
Tales of Two Who Dreamt, Andrea Bussmann / Nicolas Pereda, 2016
Life After Life, Zhang Hanyi, 2016
Yarden, Mans Mansson, 2016
Cartas da Guerra, Ivo Ferreira, 2016
24 Wochen, Anna Zohra Berrached, 2016
Ilegitim, Adrian Sitaru, 2016

3/16

1. The Last Flight, William Dieterle, 1931
2. Hwanyeo / Fire Woman, Kim Ki-young, 1970
3. Bakit dilaw ang gitna ng bahag-hari? / Why Is Yellow at the Middle of the Rainbow?, Kidlat Tahimik, 1994
4. Das Kabinett des Dr. Larifari, Robert Wohlmuth, 1930
5. 6 Hours to Live, William Dieterle, 1932
6. Sehnsucht 202, Max Neufeld, 1932
7. Scherben bringen Glück, Curt Bois, 1932
8. Zhong Huan ying xiong / Don't Fool Me!, Herman Yau, 1991
9. Wien, du Stadt der Lieder, Richard Oswald, 1930
10. Das Lied einer Nacht, Anatole Litvak, 1932
11. Extreme Justice, Mark L. Lester, 1993
12. Moritz macht sein Glück, Jaaap Speyer, 1931
13. Te jing xin ren lei 2 / Gen-Y Cops, Benny Chan, 2000
14. Arm wie eine Kirchenmaus, Richard Oswald, 1931
15. Ein Toller Einfall, Kurt Gerron, 1932
16. The Judge, David Dobkin, 2014
17. Yan Ki Made in Hongkong, Kidlat Tahimik, 1980
18. Sao du / The White Storm, Benny Chan, 2013
19. Some More Rice, Kidlat Tahimik, 2000
20. La ragazza con la pistola, Mario Monicelli, 1968
21. Die Drei von der Tankstelle, Wilhelm Thiele, 1930
22. Bubong. Roofs of the World, Unite!, Kidlat Tahimik, 2006
23. Der brave Sünder, Fritz Kortner, 1931
24. Nie wieder Liebe!, Anatole Litvak, 1931
25. The Den, Zachary Donahue, 2013

Termite Pleasures

China Seas, Tay Garnett, 1935
Drei Tage Mittelarrest, Carl Boese, 1930
Green Room, Jeremy Saulnier, 2015
The Thundering Herd, Henry Hathawway, 1933
Unfriended, Levan Gabriadze, 2014
Modesty Blaise, Joseph Losey, 1966
Hill of Freedom, Hong Sang-soo, 2014
Jetzt und alles, Dieter Meier, 1981
10 Cloverfield Lane, Dan Trachtenberg
American Ultra, Nima Nourizadeh, 2015
(Very) Teutonic Pleasures
San Domingo, Hans-Jürgen Syberberg, 1970
The Wild Blue Yonder, Werner Herzog, 2005

Thank God for Zack Snyder

Batman v Superman: Dawn of Justice, Zack Snyder, 2016

known pleasures

Marshall Neilan: Stella Maris, Rebecca of Sunnybrook Farm, The Little Princess
So ein Mädel vergisst man nicht, Fritz Kortner, 1932
Wer nimmt die Liebe ernst, Erich Engel, 1931
Ihre Majestät, die Liebe, Joe May, 1931
Berlin Chamissoplatz, Rudolph Thome, 1980

Das Gehirn gibt auf

Die Frau ohne Körper und der Projektionist, Niklaus Schilling, 1986
Freddy und der Millionär, Paul May, 1961
All-Star Production of Patriotic Episodes for the Second Liberty Loan, Marshall Neilan, 1917

Thanks, but no, thanks

Sacrifice, Mark L. Lester, 2000
Blowback, Mark L. Lester, 2000
Storm Rider: Clash of Evil, Dante Lam, 2008
Highway Man, Herman Yau, 1995
Shadow of Death, Sam Newfield, 1945
Io so che tu sai che io so, Alberto Sordi, 1982
The Lobster, Yorgos Lanthimos, 2015
Trumbo, Jay Roach, 2015
London Has Fallen, Babak Najafi, 2016
Deutschfieber, Niklaus Schilling, 1992

04/16

1. Joyu to shijin / The Actress and the Poet, Mikio Naruse, 1936
2. Nadare / Avalanche, Mikio Naruse, 1937
3. Magokoro / Sincerity, Mikio Naruse, 1939
4. Kimi to wakarete / Apart From You, Mikio Naruse, 1933
5. Koshiben ganbare / Flunky, Work Hard!, Mikio Naruse, 1931
6. Innisfree, Jose Luis Guerin, 1990
7. Un enfant dans la foule, Gerard Blain, 1976
8. Shuu / Sudden Rain, Mikio Naruse, 1956
9. Brighton Rock, John Boulting, 1947
10. Cash and Carry, Del Lord, 1937
11. Uwasa no musume / The Girl in the Rumor, Mikio Naruse, 1935
12. Tabi yakusha / Travelling Actors , Mikio Naruse, 1940
13. Bahubali: The Beginning, S.S. Rajamouli, 2015
14. An Optical Poem, Oskar Fischinger, 1937
15. Le Pelican, Gerard Blain, 1974
16. The Lightship, Jerzy Skolimowski, 1985
17. Kagirinaki hodo / Street Without End, Mikio Naruse, 1934
18. Kimi to yuku michi / The Road I Travel With You, Mikio Naruse, 1936
19. The Shout, Jerzy Skolimowski, 1978
20. The Golden State, Seymour Kneitel, 1948
21. Nyonin aishu / A Woman's Sorrow, Mikio Naruse, 1937

Termite pleasures

The Love Light, Frances Marion, 1921
Freaky Friday, Mark Waters, 2003
Ashita no namikimichi / Morning's Tree-Lined Street, Mikio Naruse, 1936
Annie Get Your Gun, George Sidney, 1950
La rebelle, Gerard Blain, 1980
Die Verfehlung, Heiner Carow, 1992
Kung Fu Panda 3, Jennifer Yuh Nelson / Alessandro Carloni, 2016
Ip Man 3, Wilson Yip, 2015
La cugina, Aldo Lado, 1974
The Most Dangerous Man Alive, Nobuhiro Yamashita, 2003
Tapestry of Passion, Alan Colberg, 1976

known pleasures

Stella Maris, Marshall Neilan, 1918
Amarilly of Clothes-Line Alley, Marshall Neilan, 1918
Le depart, Jerzy Skolimowski, 1967
The Quiet Man, John Ford, 1952
Enamorada, Emilio Fernandez, 1946
Laura, Otto Preminger, 1944
Ladri di biciclette, Vittorio De Sica, 1948

Subject for further research

Devil in the Detail, Shirley Frimpong-Manso, 2014

Das Gehirn gibt auf

Brothers, Azubuike Erinugha, 2015
Tanoshiki kana jinsei / This Happy Life, Mikio NAruse, 1944
Object Lesson, Christopher Young, 1941

Thanks but no, thanks

Young Doctors in Love, Garry Marshall, 1982
Shibaido / The Way of Drama, Mikio Naruse, 1944
Blowback, Mark L. Lester, 2000

05/16

0. Wechselbalg, Sohrab Shahid Saless, 1987 (fällt unter Atomwaffensperrvertrag, deshalb nicht listentauglich)

1. Suds, John Francis Dillon, 1920
2. Das Casanova-Projekt, Gruppe Arnold Hau, 1981
3. Wundkanal, Thomas Harlan, 1984
4. Ramona, Edwin Carewe, 1928
5. Ore mo omae mo / Both You and I, Mikio Naruse, 1946
6. Liebe, so schön wie Liebe, Klaus Lemke, 1972
7. Empfänger unbekannt, Sohrab Shahid Saless, 1983
8. Engelchen - oder die Jungfrau von Bamberg, Marran Gosov, 1968
9. Hier ist ein Mensch, Gruppe Arnold Hau, 1972
10. Der Weidenbaum, Sohrab Shahid Saless, 1984
11. Notre Nazi, Robert Kramer, 1984
12. Road House, Jean Negulesco, 1948
13. Ishinaka sensei gyojoki / Conduct Report on Professor Ishinaka , Mikio Naruse, 1950
14. Everybody Wants Some!!, Richard Linklater, 2016
15. The Neon Demon, Nicolas Winding Refn, 2016
16. Milchkännchen und Fischstäbchen in der Antarktis, Gruppe Arnold Hau, 1973
17. Der Alte, Marran Gosov, 1968
18. Cinderella, James Kirkwood, 1914
19. Eins, Ulrich Schamoni, 1971
20. Der Kerl liebt mich - und das soll ich glauben?, Marran Gosov, 1969

Termite pleasures

Shiroi yaju / White Beast, Mikio Naruse, 1950
Uta-andon / Song Lantern, Mikio Naruse, 1943
Night Editor, Henry Levin, 1946
Cztery noce z Anna / Four Nights With Anna, Jerzy Skolimowski, 2008
Neighbors 2: Sorority Rising, Nicholas Stoller, 2016
Happy Hour, Franz Müller, 2015
Kaze ni tatsu no raion / The Lion Standing in the Wind, Takashi Miike, 2015
Der lange Marsch, Marran Gosov, 1970
Siah-o sefid / Black and White, Sohrab Shahid Saless, 1972

Known pleasures

May Spils: Zur Sache Schätzen, Nicht fummeln Liebling
Ida Lupino: Not Wanted, Never Fear, Hard Fast and Beautiful, Outrage, The Hitch-Hiker, The Bigamist
Die Hau-Schau, Gruppe Arnold Hau, 1974
Ein komischer Heiliger, Klaus Lemke, 1979
Chapeau Claque, Ulrich Schamoni, 1974
Fallen Angels, Wong Kar-Wai, 1995

Das Gehirn gibt auf

Urashima Taro no koei / The Descendants of Urashima Taro, Mikio Naruse, 1946
Kuckucksjahre, George Moorse, 1967
Mehrmals täglich / Darf ich Sie zur Mutter machen?, Ralf Gragan, 1969
Quartett im Bett, Ulrich Schamoni, 1968

Thanks but no, thanks

Vampire of Quezon City , Khavn, 2006
The Witch, Robert Eggers, 2015
Blithe Spirit, David Lean, 1945
Sanjusangendo, toshiya monogatari / Tale of Archery at the Sanjusangendo, Mikio Naruse, 1945
Truth, James Vanderbilt, 2015
Hiso hiso boshi / Whispering Star, Sion Sono, 2015
Deadpool, Tim Miller, 2016

06/16

1. Dil se.., Mani Ratnam, 1998
2. A House Divided, William Wyler, 1931
3. Backstreet, John M. Stahl, 1932
4. Arakure / Untamed Woman, Mikio Naruse, 1957
5. Dom, v kotorom ya zhivu / The House I Live in, Lev Kulidzhanov / Yakov Segel, 1957
6. Reifezeit, Sohrab Shahid Saless, 1976
7. Laughter in Hell, Edward L. Cahn, 1933
8. Ordnung, Sohrab Shahid Saless, 1980
9. Forest of Bliss, Robert Gardner, 1986
10. Dazed and Confused, Richard Linklater, 1993
11. The Kiss Before the Mirror, James Whale, 1933
12. Okuni to Gohei, Mikio Naruse, 1952
13. Meet Me at the Fair, Douglas Sirk, 1953
14. Tabiate bijan / Still Life, Sohrab Shahid Saless, 1974
15. The Good Fairy, William Wyler, 1935
16. The Grief of Others, Patrick Wang, 2015
17. Fufu / Husband and Wife, Mikio Naruse, 1953
18. Dora Nelson, Mario Soldati, 1940
19. Only Yesterday, John M. Stahl, 1933
20. Malombra, Mario Soldati, 1942
21. Miss Hokusai, Keiichi Hara, 2015
22. The Half-Breed, Allan Dwan, 1916
23. Stella Dallas, Henry King, 1925
24. Ginza kesho / Ginza Cosmetics, Mikio Naruse, 1951
25. Remember Last Night?, James Whale, 1935
26. Only God Forgives, Nicolas Winding Refn, 2013
27. Neon Nights, Cecil Howard, 1981
28. Repas d'Indiens, Gabriel Veyre, 1896
29. Herbst der Gammler, Peter Fleischmann, 1967
30. Anton P. Chechov - Ein Leben, Sohrab Shahid Saless, 1981
31. Theo gegen den Rest der Welt, Peter F. Bringmann, 1980
32. Bains de Diane, anonym, 1896
33. Broadway, Pal Fejös, 1929
34. Pavel Korchagin, Aleksandr Alov / Vladimir Naumov, 1957
35. Ikari no machi / The Angry Street, Mikio Naruse, 1950
36. Horses Bathing, Gabriel Veyre, 1896
37. Fuga in Francia / Flight Into France, Mario Soldati, 1948

termite pleasures

La Provinviale / The Wayward Wife, Mario Soldati, 1953
Diamond Hill, Cheang Pou Soi, 2000
Raznye sudby / Different Fortunes, Leonid Lukov, 1956
The Trouble With Angels, Ida Lupino, 1966
Kassbach - Ein Portrait, Peter Patzak, 1979
Toni Erdmann, Maren Ade, 2016
Akai jinbaori, Satsuo Yamamoto, 1959
Wild City, Ringo Lam, 2015
Sonar Sonar, Leonardo Favio, 1976
Junun, Paul Thomas Anderson, 2015
Hyeolmaek / Kinship, Kim Soo-yong, 1963

known pleasures

Private Hell 36, Don Siegel, 1954
The Bigamist, Ida Lupino, 1953
They Drive By Night, Raoul Walsh, 1940
Utopia, Sohrab Shahid Saless, 1983
Jazzclub, Helge Schneider, 2004
A Time to Love and a Time to Die, Douglas Sirk, 1958
Tagebuch eines Liebenden, Sohrab Shahid Saless, 1977
The Patsy, Jerry Lewis, 1964
Marnie, Alfred Hitchcock, 1964

Grabbe

Grabbes letzter Sommer, Sohrab Shahid Saless, 1980

Brainquake

Reflections in a Golden Eye, John Huston, 1967
Independence Day: Resurgende, Roland Emmerich, 2016
Zu dumm zum..., Henry van Lyck, 1971
Wakare no tanoshi / Even Parting Is Enjoyable, Mikio Naruse, 1947
Il ventaglino / The Fan, Mario Soldati, 1953
Bal d'enfants, anonym, 1896

Thanks but no, thanks

Das Manifest, Antonis Lepeniotis, 1974
Obszön - Der Fall Peter Herzl, Hans-Christof Stenzel, 1981

07/16

1. The Man I Love, Raoul Walsh, 1947
2. Metropolitan, Whit Stillman, 1990
3. Tsuma no kokoro / A Wife's Heart, Mikio Naruse, 1956
4. Au pays des glaces, anonym, 1905
5. High Sierra, Raoul Walsh, 1941
6. Deja s'envole la fleur maigre, Paul Meyer, 1960
7. Take Me to Town, Douglas Sirk, 1953
8. Sleep, My Love, Douglas Sirk, 1948
9. Interlude, Douglas Sirk, 1957
10. The House of Mirth, Terence Davies, 2000
11. All I Desire, Douglas Sirk, 1953
12. Aki tachinu / Autumn Has Already Started, Mikio Naruse, 1960
13. April, April!, Douglas Sirk, 1935
14. Afraid to Talk, Edward L. Cahn, 1932
15. Das Mädchen vom Moorhof, Douglas Sirk, 1935
16. L'ami de mon amie, Eric Rohmer, 1987
17. The Lady Pays Off, Douglas Sirk, 1951
18. Devochka ishchet otsa / Girl Seeks Father, Lev Golub, 1959
19. Tsuma to shite onna to shite / As a Wife, As a Woman, Mikio Naruse, 1961
20. Anzukko / Little Peach, Mikio Naruse, 1958
21. Le rayon vert, Eric Rohmer, 1986
22. Red All Over, Herman Yau, 1997 (Segment aus Troublesome Night)
23. Ogennye vyortsy / Miles of Fir, Samson Samsonov, 1957
24. Anjoke no butokai / The Ball at the Anjo House, Kozaburo Yoshimura, 1947
25. The Last Warning, Paul Leni, 1929
26. Camp of Gouda, anonym, 1916

termite pleasures

Funny Ha Ha, Andrew Bujalski, 2002
Shockproof, Douglas Sirk, 1949
Dreiklang, Hans Hinrich, 1938
The Gay Desperado, Rouben Mamoulian, 1938
Kanno kyoshitsu: ai no tekunikku / Excitement Class: Love Techniques, Noburo Tanaka, 1972
Accord final, Ignacy Rosenkranz, 1938
Kotan no kuchibue / Whistle in My Heart, Mikio Naruse, 1959
Im Schneeland, Stephan Settele, 1994
Fontaine Lumineuse a Versailles, anonym, 1905

known pleasures

Bateaux sur le Nil, anonym, 1905
Le torchon brûle ou Une querelle de menage, Romeo Bosetti, 1911
They Drive By Night, Raoul Walsh, 1940
Douglas Sirk: Meet Me at the Fair, Hitler's Madman, Lured, Imitation of Life, A Scandal in Paris

Das Gehirn gibt auf

Midori harukani, Umetsugu Onoue, 1955
The Trip, Roger Corman, 1967
Hong Kong 73, Chor Yuen, 1974
Jem and the Holograms, Jon M. Chu, 2015
As Mil e Uma Noites: Volume 3, O Encantado, Miguel Gomes, 2015
Napoleon and Sally, anonym, 1916
Die Entdeckung Deutschlands durch die Marsbewohner, Richard Otto Frankfurter / Georg Jacoby, 1916
Turf, Herman Yau, 1997 (Segment aus Troublesome Night)
Zwei Genies, Douglas Sirk, 1934
Aquatic Elephants, anonym, 1912

Thanks but no, thanks

Schlußakkord, Douglas Sirk, 1936
Poyedinok / Duel, Vladimir Petrov, 1957
Mystery Submarine, Douglas Sirk, 1950
The Legend of Tarzan, David Yates, 2016
Gejagt bis zum Morgen, Joachim Hasler, 1957
Before Sunrise, Richard Linklater, 1995
Yuwaku / Temptation, Kozaburo Yoshimura, 1948
Blazing Frontier, Sam Newfield, 1943
La mano dello straniero, Mario Soldati, 1954
As Mil e Uma Noites: Volume 1, O Inquieto, Miguel Gomes, 2015
As Mil e Uma Noites: Volume 2, O Desolad, Miguel Gomes, 2015
Ein großer graublauer Vogel, Thomas Schamoni, 1970

08/16

1. Feuerwerk, Kurt Hoffmann, 1954
2. Mädchen in Uniform, Geza von Radvanyi, 1958
3. Rosen blühen auf dem Heidegrab, Hans H. König, 1952
4. Der Cornet, Walter Reisch, 1951
5. There's Always Tomorrow, Douglas Sirk, 1955
6. Viele kamen vorbei, Peter Pewas, 1956
7. Die Rote, Helmut Käutner, 1962
8. Onna no za, Mikio Naruse, 1962
9. Beduino, Julio Bressane, 2016
10. Mädchen in Uniform, Leontine Sagan, 1931
11. Endstation Liebe, Georg Tressler, 1958
12. Keine Feier ohne Meyer, Carl Boese, 1931
13. La prunelle de mes yeux, Axelle Ropert, 2016
14. Es geschah am hellichten Tag, Ladislao Vajda, 1958
15. The Eighth Day of the Week, Aleksandr Ford, 1958
16. Kirmes, Wolfgang Staudte, 1960
17. Musume tsuma haha / Daughters, Wifes and a Mother, Mikio Naruse, 1960
18. 13 Hours, Michael Bay, 2016
19. Der traumhafte Weg, Angela Schanelec, 2016
20. Am Siel, Peter Nestler, 1962
21. Mei ren yu / The Mermaid, Stephen Chow, 2016
22. Menschen im Netz, Franz Peter Wirth, 1959
23. The Intruder, Roger Corman, 1962
24. Banktresor 713, Werner Klingler, 1957
25. Menschen im Werk, Gerhard Lamprecht, 1958
26. Crimes of the Heart, Bruce Beresford, 1952
27. Has Anybody Seen My Gal, Douglas Sirk, 1952
28. Der gläserne Turm, Harald Braun, 1957
29. Weg ohne Umkehr, Victor Vicas, 1953
30. Schichten unter der Dunstglocke, Herbert Victor, 1959
31. Durch Nacht zum Licht, Hans Fischerkoesen, 1955
32. The First Legion, Douglas Sirk, 1951
33. Bangkok Nites, Katsuya Tomita, 2016
34. Hurra, die Rattles kommen, Alexander Welbat, 1966
35. Vergessen Sie nicht, die Antenne zu erden, Luis Domke, 1932
36. The Vanity Tables of Douglas Sirk, Mark Rappaport, 2015
37. Das Spukschloß im Spessart, Kurt Hoffmann, 1960
38. La otra, Roberto Galvadon, 1946

Termite pleasures

Hikinige / Hit and Run, Mikio Naruse, 1966
Southpaw, Antoine Fuqua, 2015
Encounters in the Dark, Wanda Jakubowska, 1960
Captain Lightfoot, Douglas Sirk, 1955
Sign of the Pagan, Douglas Sirk, 1955
La noche avanza, Roberto Galvadon, 1952
Der Arzt von Stalingrad, Geza von Radvanyi, 1958
Destruction Babies, Tetsuya Mariko, 2016
The Heat, Paul Feig, 2013
Driving Miss Daisy, Bruce Beresford, 1989
Barbershop: The Next Cut, Malcolm D. Lee, 2016
Daddy’s Home, Sean Anders, 2015
Autobahn, Herbert Vesely, 1958
Fasse Dich kurz, Luis Domke, 1932
The Hedonists, Jia Zhang-ke, 2016
Der Wundertisch, Herbert Seggelke, 1954

Known pleasures

Der Tiger von Eschnapur, Fritz Lang, 1959
Schwarzer Kies, Helmut Käutner, 1961
The Masque of the Red Death, Roger Corman, 1964
Labyrinth, Rolf Thiele, 1959
Das magische Band, Ferdinand Khittl, 1959
Meshi / Repast, Mikio Naruse, 1951
Shuu / Sudden Rain, Mikio Naruse, 1956
Scherben bringen Glück, Curt Bois, 1932
Kohayagawake no aki, Yasujiro Ozu, 1961

Das Gehirn gibt auf

Das verurteilte Dorf, Martin Hellberg, 1952
Bonjour Kathrin, Karl Anton, 1956
Galgenhumor, Luis Domke, 1932
Jungens in den Flegeljahren, Rudolf W. Kipp, 1956

Thanks, but no, thanks

Silent Fall, Bruce Beresford, 1994
Blended, Frank Coraci, 2014
Ben-Hur, Timur Bekmambetov, 2016
Weißes Blut, Gottfried Kolditz, 1959
Mike and Dave Need Wedding Dates, Jake Szymanski, 2016
The TV Set, Jake Kasdan, 2006
Open Windows, Nacho Vigalondo, 2014

09/16

1. Inazuma / Lightning, Mikio Naruse, 1952
2. Ani imoto / Older Brother, Younger Sister, Mikio Naruse, 1953
3. Summer Storm, Douglas Sirk, 1944
4. The Tarnished Angels, Douglas Sirk, 1957
5. L'enfant secret, Philippe Garrel, 1979
6. Midareru / Yearning, Mikio Naruse, 1964
7. Magnificent Obsession, Douglas Sirk, 1954
8. La vallee close, Jean-Claude Rousseau, 1995
9. Pfeiffer, Maran Gossov, 1967
10. Max et les ferrailleurs, Claude Sautet, 1971
11. 35 rhums, Claire Denis, 2008
12. Mädchen, Mädchen, Roger Fritz, 1967
13. The Family Jewels, Jerry Lewis, 1965
14. Sabine 18, Maran Gossov, 1967
15. La diosa arrodillada, Roberto Galvadon, 1947
16. No Room for the Groom, Douglas Sirk, 1952
17. Manöver, May Spils, 1966
18. Demain on demenage, Chantal Akerman, 2004
19. David, Sabine Herpich, 2016
20. The Cobbler, Tom McCarthy, 2014
21. Uppför Donau / Die Donau rauf, Peter Nestler, 1970
22. Une affaire d'etat, Eric Valette, 2009
23. Soft Places, Joanna Williams, 1978
24. The November Man, Roger Donaldson, 2014
25. Thunder on the Hill, Douglas Sirk, 1951
26. Week-End With Father, Douglas Sirk, 1951

termite pleasures

Seeking Justice, Roger Donaldson, 2011
Lalie polne, Elo Havetta, 1972
The Student Nurses, Stephanie Rothman, 1970
Rich in Love, Bruce Beresford, 1992
Tausend Takte Übermut, Ernst Hofbauer, 1965
Hereafter, Clint Eastwood, 2010
Boxer a smrt / The Boxer and Death, Peter Solan, 1963
Slightly French, Douglas Sirk, 1949
Nick Carter, Master Detective, Jacques Tourneur, 1939
Die Reise der Ida Irma nach Lunow, Stephan Settele, 1991
Power Slide, Marran Gosov, 1966
Die Kapitulation, Martin Müller, 1967
Hunger, Rainer Knepperges, Bernhard Marsch, Ed Herzog, 1992
Energiebeutel und Zeitblase, Die tödliche Doris, 1981

known pleasures

Fremde Stadt, Rudolf Thome, 1972
Negresco, Klaus Lemke, 1968
Na und, Marquard Bohm, Helmut Herbst, 1965
Ödenwaldstetten, Peter Nestler, 1964
Henker Tom, Klaus Lemke, 1966
Der Bräutigam, die Komödiantin und der Zuhälter, Straub / Huillet, 1968
Les baisers de secours, Philippe Garrel, 1989
Written on the Wind, Douglas Sirk, 1956
Im Schneeland, Stephan Settele, 1994

Das Gehirn gibt auf

Hideko, the Bus Conductoress, Mikio Naruse, 1941
Battle Hymn, Douglas Sirk, 1957
Kinderarzt Dr. Fröhlich, Kurt Nachmann, 1972
Her Alibi, Bruce Beresford, 1989
Ballad in Blood, Ruggero Deodato, 2016

Thanks, but no, thanks

Snowden, Oliver Stone, 2016
Last Dance, Bruce Beresford, 1996
Der letzte Schrei, Robert van Ackeren, 1975
La grande bellezza, Paolo Sorrentino, 2013
Pay the Ghost, Uli Edel, 2015
Organ, Stefan Uher, 1965

Klares Nein

Stretch, Joe Carnahan, 2014

10/16

1. Horoki / A Wanderer's Notebook, Mikio Naruse, 1962
2. Midaregumo / Scattered Clouds, Mikio Naruse, 1967
3. Elle a passé tant d'heures sous les sunlights…, Philippe Garrel, 1985
4. The Thief of Bagdad, diverse, 1940
5. Les hautes solitudes, Philippe Garrel, 1974
6. Onna no naka ni iru tanin / The Stranger Within a Woman, Mikio Naruse, 1966
7. Im Regen, Matl Findel, 1995
8. Rose Bernd, Wolfgang Staudte, 1957
9. Onna no rekishi, A Woman's Life, Mikio Naruse, 1963
10. Le vent de la nuit, Philippe Garrel, 1999
11. Krylya / Wings, Larisa Shepitko, 1966
12. Tochuken Kumoemon / Man of the House, Mikio Naruse, 1936
13. Le revelateur, Philippe Garrel, 1968
14. Two of a Kind, Henry Levin, 1951
15. Salt and Fire, Werner Herzog, 2016
16. Teufelscamp der verlorenen Frauen, Hubert Frank, 1978
17. Peanuts and Bullets, Nick Cogley, 1915
18. Die Geträumten, Ruth Beckermann, 2016
19. Sprich zu mir wie der Regen, Douglas Sirk, 1978
20. Yoru no nagare / Evening Stream, Mikio Naruse / Yuzu Kawashima 1960
21. Le berceau de cristal, Philippe Garrel, 1976
22. Piper, Alan Barillaro, 2016
23. Haru no mezame / Spring Awakens, Mikio Naruse, 1947
24. Abstand, Jeanine Meerapfel, 1966
25. Tsuma / Wife, Mikio Naruse, 1953
26. Zwickel auf Bizyckel, diverse, 1997
27. San Andreas, Brad Peyton, 2015

termite pleasures

The Treasure, Corneliu Porumboiu, 2015
Parched, Leena Yadav, 2015
Höllische Liebe, Geza von Cziffra, 1949
The Dying of the Light, Paul Schrader, 2014
Le coeur phantome, Philippe Garrel, 1996
L'anglaise et le duc, Eric Rohmer, 2001
The Magnificent Seven, Antoine Fuqua, 2016
Die Insel der 1000 Freuden, Hubert Frank, 1978
Droit de visite, Philippe Garrel, 1965
Am Rand, Thomas Arslan, 1991

known pleasures

Philippe Garrel: La naissance de l'amour, Les baisers de secours, J'entends plus la guitare, La Frontière de l'aube
Vanessa, Hubert Frank, 1977

Subject for further research

Jagd auf den Silberreiher in Afrika, Alfred Machin, 1911
Nashornjagd in Deutsch-Ost-Afrika, Robert Schumann, 1913

Das Gehirn gibt auf

La cicatrice interieure, Philippe Garrel, 1972
La lit de la vierge, Philippe Garrel, 1969
Knall und Fall als Hochstapler, Hubert Marischka, 1952
Left Behind, Vic Armstrong, 2014
Escape from Coral Cove, Terence Chang, 1986

Thanks, but no, thanks

Pixels, Chris Columbus, 2015
Melody in Love, Hubert Frank, 1978
Jack Reacher: Never Go Back, Edward Zwick, 2016
Bad for Each Other, Irving Rapper, 1953
Marie pour memoire, Philippe Garrel, 1968
I Am Wrath, Chuck Russell, 2016
Allein im Urwald, Ernst Wendt, 1922

11/16

1. Elle, Paul Verhoeven, 2016
2. Antonio Ligabue, pittore, Raffaele Andreassi, 1965
3. Coda, Fulvio Baglivi, 2012
4. Deep Blue Sea, Renny Harlin, 1999
5. The Last Boy Scout, Tony Scott, 1991
6. Un ottofilm di Pierfrancesco Bargellini, Piero Bargellini, 1968
7. American Madness, Frank Capra, 1932
8. Mise-en-scene, Jose van der Schoot, 1991
9. Manoeuvres d'Elegance, Jose van der Schoot, 1992
10. Monpti, Helmut Käutner, 1957
11. Agnese, Raffaele Andreassi, 1961
12. Ku'damm Security, Ed Herzog, 1998
13. La maschera del Minotauro, Franco Brocani, 1971
14. Right Now, Wrong Then, Hong Sang-soo, 2015
15. Personal Shopper, Olivier Assayas, 2016
16. Reporter, Ludger Blanke, 1991
17. Lone Wolf and Cub: Baby Cart at the River Styx / Kozure okami: Sanzu no kawa no ubaguruma, Kenji Misumi, 1972
18. Bucking Broadway, John Ford, 1917
19. The Homesman, Tommy Lee Jones, 2014
20. Lone Wolf and Cub: Sword of Vengeance / Kozure okami: Ko wo kashi ude kashi tsukamatsuru, Kenji Misumi, 1972
21. Straight Shooting, John Ford, 1917
22. Tempo libero & Tempo lavorativo, Tinto Brass, 1961
23. Ich möchte kein Mann sein, Ernst Lubitsch, 1918
24. Ajantrik / The Pathetic Fallacy, Ritwik Ghatak, 1958
25. Return of the Living Dead 3, Brian Yuzna, 1993
26. Oder was sonst noch geschah, Lilly Grote, 1982
27. Voy-Age, Giorgio Turi / Roberto Capanna, 1964
28. The Last Dragon, Michael Schultz, 1985
29. Ricki and the Flash, Jonathan Demme, 2015
30. Souvenir, Mario Schifano, 1967
31. Segnale da un pianeta in via di estinzione, Franco Brocani, 1972
32. Das Teufelchen, Rosa Porten / Franz Eckstein, 1917
33. Okiana, Ute Aurand / Ulrike Pfeiffer, 1983
34. Sully, Clint Eastwood, 2016
35. Gli stregoni, Raffaele Andreassi, 1958
36. Il ragazzo motore, Paola Faloja, 1967
37. X chiama Y, Mario Masini, 1967
38. A la orilla del rio, Ricardo Iscar, 1990
39. Zwischen Gebäuden, Thomas Schultz, 1989
40. Mil caminos tiene la muerte / Mad Angels, Rafael Villasenor Kuri, 1977
41. Fuck Hamlet, Whang Cheol-mean, 1996
42. Trasferimento di Modulazione, Piero Bargellini, 1969
43. Spy, Paul Feig, 2015

termite pleasures

Nostra signori dei turchi, Carmelo Bene, 1968
Mystic River, Clint Eastwood, 2003 Mystic River Mystic River 685 USA Langfilm 2003 Eastwood, Clint
Young and Dangerous 2, Andrew Lau, 1996
Die Hose, Hans Behrendt, 1927
A Soft Note on a Sharp Scale, Ritwik Ghatak, 1961
Unser Haus in Kamerun, Alfred Vohrer, 1961
Fräulein Piccolo, Franz Hofer, 1915
Play Antigone, Stephan Settele, 1992
Vordertreppe - Hintertreppe, Urban Gad, 1915
Erfinden / Widerlegen, Stephan Settele, 1989
Umanomeno, Magdalo Mussio, 1973
Reflex, Mario Schifano, 1964
Il sogno, Luigi di Gianni
Settled at the Seaside, Frank Griffin, 1915
Eine Schürze aus Speck, Ed Herzog, 1994
Gute Referenzen, Jose van der Schoot, 1994
Unser Mann im All, Michael Freerix, 1988
Über das Entgegenkommen, Angela Schanelec, 1992

known pleasures

Ritwik Ghatak: A River Called Titas, The Cloud-Capped Star, Reason Debate and a Story
Evolution of a Filipino Family, Lav Diaz, 2004
Tender Mercies, Bruce Beresford, 1983
Starship Troopers, Paul Verhoeven, 1997
Die Austernprinzessin, Ernst Lubitsch, 1919
Cruel Story of Youth, Nagisa Oshima, 1960

Subject for further research

Das Verschwinden der Schwelle durch das Öffnen der Tür, Heidi Specogna / Thomas Schultz / Petra Heymann, 1986
Bäume, Jose van der Schoot / Ricardo Iscar, 1990

Das Gehirn gibt auf

Ator l'invincibile, Joe D'Amato, 1982
Con Air, Simon West, 1997
Dangerous Men, John S. Rad, 2005
Outcast, Nick Powell, 2014
Anders als du und ich, Veit Harlan, 1957

thanks but no, thanks

Newlywed Hell / Niizuma jigoku, Akira Kato, 1975
Die erwachende Sphinx. Mit Colin Ross vom Kap nach Kairo, Colin Ross, 1927
Lettow-Vorbeck: Der deutsch-ostafrikanische Imperativ, Christian Doermer, 1984
Everly, Joe Lynch, 2014
Rage, Paco Cabezas, 2014
Aldis, Giuseppe M. Gaudino, 1985
Hinter verschlossenen Türen, Anka Schmid, 1990
Lord of War, Andrew Niccol, 2005

fuck you very much

Nocturnal Animals, Tom Ford, 2016
Die Reiter von Deutsch-Ostafrika, Herbert Selpin, 1934

12/16

1. 3 Bad Men, John Ford, 1926
2. Just Pals, John Ford, 1920
3. Platinum Blonde, Frank Capra, 1931
4. Out of Focus, Zhu Shenzhe, 2014
5. Love & Friendship, Whit Stillman, 2016
6. The Mobfathers, Herman Yau, 2016
7. Young and Dangerous 3, Andrew Lau, 1996
8. Invisibility, Apichatpong Weerasethakul, 2016
9. Jetzt und alle Zeit, Astrid Ofner, 1993
10. Just a Minute, James Parrott, 1924

termite pleasures

Brüder der Nacht, Patric Chiha, 2016
Lightnin', John Ford, 1925
Loving, Jeff Nichols, 2016
Lady for a Day, Frank Capra, 1933
Young and Dangerous 4, Andrew Lau, 1997
Der Reifenschneider und seine Frau, Klaus Wildenhahn / Roland Hehn, 1969
Gala, Ulrike Pfeiffer, 1983
Married to Order, Charley Chase, 1920

knwon pleasures

Lost Horizon, Frank Capra, 1935
Right Now, Wrong Then, Hong Sang-soo, 2016
Salt and Fire, Werner Herzog, 2016
Why is yellow the middle of the Rainbow, Kidlat Tahimik, 1994
Die Sonne kommt, Georg Maas, 1988

Das Gehirn gibt auf

Welcome, Zhu Rikun, 2016
My Son! My Son!, Keisuke Kinoshita, 1979
Lost Horizon, Charles Jarrott, 1973
Die drei Wünsche, Dietmar Buchmann, 1971

Muss nicht sein

Hong Kong Trilogy: Preschooled Preoccupied Preposterous, Christopher Doyle, 2015
China Concerto, Wang Bo, 2015
Poet on a Business Trip, Ju Anqi, 2014

Wednesday, January 11, 2017

16. Hofbauerkongress: ranking

***** Eva nera, Joe D'Amato, 1976

Sogar Laura Gemser träumt vom Schlangentanz der Laura Gemser.

***** Syrtaki - Erotik ohne Maske, Giorgos Papakostas, 1966

**** Dirty Love, Joe D'Amato, 1988

**** Der Liebe auf der Spur, Folge 1-4, Mietek Lewandowski, 1988

**** Mit der Pille umso toller / Il ginecologo della mutua, Joe D'Amato, 1977

Ein Film, der auf der gnadenlosen Analyse der comedia sexy beruht: Will man möglichst viel Sex in möglichst vielen Variationen und mit möglichst viel Frauen aus möglichst vielen unterschiedlichen sozialen Schichten, und außerdem noch möglichst viel männliche Überforderung in einem Film unterbringen, dann kommt fast automatisch ein Gynäkologenfilm dabei heraus, der Beischlaf als therapeutische Fließbandmaloche präsentiert. Wunderbarerweise ist die deutsche Synchronisation dieser irgendwann nur noch in sekundenkurzen szenischen Fragmenten vor sich hin delirierenden Ultrafarce komplett gewachsen und labert die Tonspur konsequent mit nicht einmal besonders zotigen Nonsensemonologen voll. Zoten beruhen schließlich auf einer Restscham, die man sich durch Selbstvulgarisierung vom Leib zu halten sucht. D'Amato ist das Konzept der Scham, und deshalb auch das der Zote fremd.

**** Verbotene Spiele auf der Schulbank, Jürgen Enz, 1980

*** amerikanischer Überraschungsfilm

*** Delizia, Joe D'Amato, 1986

*** Verflixt nochmal... wer hat, der hat / O Bem Dotado - O Homem de Itu, Jose Miziara, 1978

Ewiger Ehrenoscar für die bestmögliche Vertonung der Kollision eines steifen Riesenpenises mit einer Ritterrüstung.

** Heubodengeflüster, Rolf Olsen, 1967

** Das Bad auf der Tenne, Volker von Collande, 1943

** japanischer Überraschungsfilm

The Wild, Wild Rose, Wong Tin-Lam, 1960

Sijia hat niemand auf der Welt, deshalb ist sie frei. Einen hatte sie doch einmal, lernt man später: Einen schrecklichen Ex namens Cyclops, der sich den Zuschauern in Horrorfilmmanier mit unters Gesicht gehaltener Taschenlampe vorstellt... Wenn man sich einmal von jemand wie Cyclops befreit hat, will man nie wieder in die Gefangenschaft zurück. Ihr Geld verdient Sijie, indem sie singend Nachtclub-Gästen den Kopf verdreht. Am liebsten singt sie Lieder aus europäischen Opern. Ihre Stimme steigert sich in geradezu fanatische Ekstasen, gleich während dem ersten Song, der Habanera aus Carmen, schlägt die laszive Melodie an zwei Stellen tatsächlich in ein wölfisches Growlen um. Aber wichtiger noch ist die Art, wie sie über ihre Extremitäten verfügt, die Arme über sich wirft, mit den Füßen stampft.

Hanhua ist der brave Junge, der ihr verfällt. Bevor er den Nachtclub betritt, verspricht er seiner braven, statuarischen Verlobten, dass er sich vor den schönen, aber bösen Frauen, die man dort antrifft, zu schützen weiß: "Keine Angst, ich habe ein Amulett". Das nützt ihm wenig. Zehn Tage gibt sich Sijia Zeit, ihn zu verführen, nach neun ist er hinüber.

Die Geschichte, die sich in der Folge zwischen beiden entspinnt, orientiert sich ebenfalls an Carmen - allerdings gibt es eine ziemlich dominante Mutterrolle, die versucht, die romantische Räuberpistole in konfuzianistische Pflichtethik umzubiegen: Junge, das kannst Du doch nicht machen, denk an Deine Familie.

Hanhua ist, das spürt man schnell, schon der Art, wie Sijia lässig einen Apfel in die Hand nimmt und ihn nach ein paar Bissen lässig hinter sich (aus dem Film) wirft, nicht gewachsen. Das Ungleichgewicht zwischen beiden rührt nicht von ihrer Verführung und seiner Verführtheit her, sondern von der Freiheit ihrer Bewegungen, mit der er nicht mithalten kann. Immer mehr krampft er sich zusammen, irgendwann fängt er an zu trinken, aber auch das hilft nichts, er fällt einfach nur in sich zusammen. Sein Kollaps freilich ist lebensgefährlich.

Saturday, January 07, 2017

16. Hofbauerkongress: Auto-Erotik

Ein Leben auf dem Beifahrersitz: Schon in der ersten Szene von Joe d'Amatos sehr schönem Dirty Love ist Terry Jones den Blicken und Handgreiflichkeiten eines Kraftfahrers ausgesetzt, der über ihren Körper so selbstverständlich verfügt wie über den Schaltknüppel, welcher wiederum auf einen anderen Knüppel verweist. Auf ihrer Flucht aus der Heimat in Richtung Tanzschule landet sie auf zwei weiteren Beifahrersitzen, die fast wie automatisch dieselben Mechanismen, Blickachsen reproduzieren. Die Männer mögen am längeren Hebel sitzen, letztlich sind auch sie dem Sexualdispositiv Auto ausgeliefert. D'Amato - ein Materialist des Begehrens.

Eine tolle Gegenszene eine Vorführung später in der vierten Episode der gleichfalls sehr schönen FWU-Serie "Der Liebe auf der Spur": Ein fast schon fiebrig verträumtes Teeniemädchen mit "Vom Winde verweht"- und sonderbarerweise auch Blauwal-Fantasien lehnt sich in abenteuerlicher Fantasie-Raubtierkluft an eine ebenso stylisch aufgetakelte amerikanische Limousine, die im Westdeutschland der 1980er wie ein UFO wirkt. Der junge Mann, den sie sich mit dieser Pose anlachen will und der die ganze Szene über an einem eher jämmerlichen Moped herumschraubt, aber nicht einmal das in Gang bekommt, ist hoffnungslos überfordert.

Wenig später sitzt er mit einer Anderen in einem Auto, aber er sitzt auf dem Trockenen. Das Auto fährt nicht, er tut lediglich so, als würde er über die Highways in seinem Kopf rasen. Als er sich dann endlich der bereits ziemlich frustrierten Beifahrerin zuwendet, stellt er sich ziemlich ungeschickt an und wird von ihr schnell zur Ordnung gerufen. Freilich ist ihre Vorstellung einer automobilen Romanze, die sie wenig später in die Tat umsetzt, auch nicht nur ein wenig creepy. Denn während sie ihn zärtlich zu streicheln beginnt, fragt sie ihn gleichzeitig über seine Karrierepläne aus. Ohne seinen Meisterbrief und sein commitment zur Rolle als Familienvater wird sich der Mechanismus ihres Begehrens nicht in Gang setzen.

Insofern ist Dirty Love bei aller Härte, mit der Körper in Begehren und Begehren in Geld umgerechnet wird, nicht unbedingt der pessimistischere, resigniertere Film. Der eine Mann, der ihren Körper nicht gleich bei der ersten Begegnung in Stimulationssegmente zerlegt, schenkt ihr aus heiterem Himmel ein Fahrrad. Ein Fahrrad hat keinen Beifahrersitz. Insofern sind die langen Passagen, in denen d'Amato Terry Jones beim Radeln filmt und sie in deep focus langsam in den Bildvordergrund gleiten lässt, Sinnbilder einer erotisch-technischen Utopie. Am Ende allerdings gibt sie das Fahrrad zurück. Und nimmt, auch wenn man das zum Glück nicht mehr sieht, wieder auf dem, wie die bittere Schlusspointe zeigt, strikt patriarchal strukturierten Beifahrersitz platz.

(Wie verhält sich Dirty Love zu Dirty Dancing? Wie eine Demaskierung? Wie eine Reduktion? Oder doch eher wie eine Verallgemeinerung?)